Wir bieten Insekten einen gesunden Lebensraum

20 Oktober 2017

In unseren Parks gibt es Insektenhotels, Schmetterlingsgärten und Bienenstöcke, weil die Anzahl vieler Insekten stark zurückgeht, obwohl die Natur diese fleißigen Arbeiter dringend nötig hat.

Wir bieten diesen Tierchen in den Parks ausreichend Lebensraum und machen ihnen mit folgenden Einrichtungen das Leben etwas leichter:

  • Insektenhotels
    Diese „Hotels“ haben jede Menge Vertiefungen, Ritzen und Löcher für Marienkäfer, Spinnen, Fliegen, Bienen, Wespen und Ameisen. Viele Parks kombinieren das Nützliche mit dem Angenehmen und machen aus dem Bau der Insektenhotels eine Beschäftigung für die ganze Familie. Dabei sind schon viele wunderschöne Hotels entstanden!
  • Schmetterlingsgärten
    In den Schmetterlingsgärten wachsen Pflanzen, in denen Schmetterlinge Nektar finden, ebenso wie Gewächse, in denen die Raupen leben, bis sie sich zum Schmetterling entpuppen.
  • Verwilderte Bereiche
    Wir lassen in unseren Parks bewusst einige Bereiche verwildern. Dort wächst mehr Kraut und es liegen mehr trockene Zweige auf dem Boden. Das bietet Insekten einen ausgezeichneten Lebensraum und kommt gleichzeitig der pflanzlichen Biodiversität zugute.

Mehr Biodiversität in unseren Parks und der Umgebung
WAS
Wir streben die größtmögliche Biodiversität an
Unter Biodiversität versteht man die Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten an einem Ort. Wir möchten die Biodiversität in unseren Parks und in der Umgebung positiv beeinflussen.

Wenn ein Unternehmen 89 Parks mit einer Grundfläche von jeweils 20 bis 60 Hektar verwaltet, verfügt es über vielfältige Möglichkeiten, die Natur positiv zu beeinflussen. Wir möchten diese Chancen nutzen.
WARUM
Ein Mangel an Biodiversität schwächt die Natur
Vielfalt ist lebensnotwendig für die Natur. Alles ist wichtig, vom winzigen Insekt bis zum riesigen Wal, denn wenn ein Glied in der Kette fehlt, wird automatisch auch das Folgeglied geschwächt.

Ein gutes Beispiel sind die Bienen: sie bestäuben die Pflanzen und Bäume, die uns Menschen Nahrung bieten. Die besorgniserregende Abnahme der Bienenbevölkerung weltweit wirkt sich folglich auch auf Pflanzen und Menschen aus.