Unkraut wird bei uns ohne Gift vernichtet

1 Januar 2017

Wer selbst einen Garten hat, weiß, dass die Unkrautbekämpfung viel Arbeit macht. Man kann natürlich Gift einsetzen, aber das verschmutzt das Grundwasser und tötet nützliche Insekten, wie Bienen.

Deswegen haben wir 2016 den "Green Deal" (NL) unterschrieben und setzen nur noch natürliche Unkrautvernichtungsmittel ein.

Heißes Wasser: umweltfreundlich und simpel
Unsere Parks in den Niederlanden und in Deutschland arbeiten mit Geräten, die heißes Wasser auf den Boden spritzen und damit das Unkraut vernichten. Das heiße Wasser erreicht sogar die Wurzeln, sodass Unkraut für lange Zeit beseitigt wird.

Bürsten, stutzen
Darüber hinaus setzen wir mechanische Lösungen ein, wie Bürstmaschinen, die das Unkraut einfach wegfegen. Der Rest wird gestutzt und die Bienen bleiben, wo sie sind!

Ein anderes Verständnis von (Un-)Kraut
Außerdem haben wir unser Verständnis von Unkraut verändert. Wir wollen keinen vollkommen unkrautfreien Ferienpark. Hier und dort ein paar Brombeeren oder Brennnesseln stören uns nicht im Geringsten, denn auch diese Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität. Nicht zu vergessen, dass sie sogar essbar und obendrein auch noch ausgesprochen gesund sind!

Mehr Biodiversität in unseren Parks und der Umgebung
WAS
Wir streben die größtmögliche Biodiversität an
Unter Biodiversität versteht man die Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten an einem Ort. Wir möchten die Biodiversität in unseren Parks und in der Umgebung positiv beeinflussen.

Wenn ein Unternehmen 89 Parks mit einer Grundfläche von jeweils 20 bis 60 Hektar verwaltet, verfügt es über vielfältige Möglichkeiten, die Natur positiv zu beeinflussen. Wir möchten diese Chancen nutzen.
WARUM
Ein Mangel an Biodiversität schwächt die Natur
Vielfalt ist lebensnotwendig für die Natur. Alles ist wichtig, vom winzigen Insekt bis zum riesigen Wal, denn wenn ein Glied in der Kette fehlt, wird automatisch auch das Folgeglied geschwächt.

Ein gutes Beispiel sind die Bienen: sie bestäuben die Pflanzen und Bäume, die uns Menschen Nahrung bieten. Die besorgniserregende Abnahme der Bienenbevölkerung weltweit wirkt sich folglich auch auf Pflanzen und Menschen aus.