Hier finden Sie einige Tipps für Ausflüge in die nähere Umgebung des Parks. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, fragen Sie an der Rezeption. Dort hilft man Ihren gern weiter mit Informationen über alle Sehenswürdigkeiten, Markttage, Museen, Fahrrad- und Wanderrouten und Naturgebiete. Bitte beachten Sie: Nicht alle Attraktionen sind ganzjährig geöffnet.

Wandern im Nationalpark Lauwersmeer

Die Natur im Lauwersmeergebiet ist so einzigartig, dass sie zum Nationalpark erhoben wurde. Als Folge der Abtrennung des Lauwermeers im Jahre 1969 wurden große Teile des Meeres trockengelegt. Weil sich Flora und Fauna dort optimal entwickeln konnten, kann der Naturliebhaber hier vieles, z.B. zahlreiche Vogelarten, entdecken. In diesem Schutzgebiet wurden Wanderwege entlang prächtiger Orchideenwiesen und frisch angepflanzter Wälder angelegt. Die Nationalparkwacht hat mehrere Rundwanderwege angelegt, deren Längen zwischen zwei bis sieben Kilometer variieren:

  • Dokkumerdiep-Route, ca. 2 km
  • Hooglander-Route, ca. 2 km
  • Diepsterbos-Route, ca. 5 km
  • Vogelroute, ca. 7 km

Anjum (ca. 2 km)

Anjum ist eines der ältesten Dörfer Frieslands. Das Dorf, ungefähr entstanden im Jahre 1000, hat seinen Namen wahrscheinlich durch einen Mann namens Ane erhalten. Um sein Grundstück und das Haus vor der Flut zu schützen, hat er eine Warft gebaut. Danach haben alle Nachkommen auch auf und um diese Warft ihre Häuser gebaut und das Dorf Anjum ist entstanden. Ein wichtiges Gebäude in Anjum ist die Michaeliskirche, deren authentischen Details einen Besuch lohnen. Die alte Mühle "de Eendracht", von ca. 1600, wird seit 1972 als Museum für alte Landwerkzeuge und als Ausstellungsraum für Künstler der Umgebung benutzt.

Moddergat (ca. 8 km)

Im nördlichsten Teil Frieslands, direkt am Wattenmeer liegt Paesens- Moddergat. Dieses Dorf besteht offiziell aus zwei Dörfern, wobei jedoch die Bewohner die Orte als einen einzigen Ort sehen, wodurch es nun Paesens-Moddergat genannt wird. Vom Pier aus hat man eine gute Sicht auf die Inseln Schiermonnikoog, Engelsmanplaat und bei gutem Wetter auf Ameland.

Museum 't Fiskershúske

Dieses Museum sammelt alles, was die alte Küstenfischerei und das Leben der Bewohner des Doppeldorfs Moddergat betrifft. Drei restaurierte Fischerhäuser des Museums stellen viele Gegenstände des damaligen Lebens aus. Geöffnet von März bis November. Fiskerspaad 4 - 8 a, Tel. +31 (0) 519 - 58 94 54.

Vogelauffangzentrum "De Fûgelpits"

Hier erlebt man, warum es so wichtig ist, den Vögeln zu helfen. Jährlich werden dort rund 1500 Vögel aufgenommen und versorgt, von denen die Hälfte ölverschmiert gebracht wird. Die Tiere kommen aus ganz Nordfriesland, teilweise aus Nord-Groningen und der gesamten Wattenküste dieser Provinzen, inklusive der Watteninseln. Mokselbankwei 1, Tel. +31 (0) 519 - 32 15 91.

Fiskersskip Moddergat

Die ehemalige Garnelenfabrik wurde restauriert und als Besucherzentrum eingerichtet. Hier werden wechselnde Ausstellungen untergebracht. Auch finden Sie hier eine Rekonstruktion der Wierum Aek. Es handelt sich hierbei um den Nachbau eines historischen Fischerboots aus der Zeit der großen Fischerkatastrophe von 1883. Das Besucherzentrum ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr und samstags- und sonntagnachmittags geöffnet. Grenaatfabryk 2-4, Tel. +31 (0) 519 - 58 98 80.

Dokkum (ca. 13 km)

Dieser Ort ist Schlittschuhläufern durch die "Elf-Städte-Tour" bekannt. Hier werden gemütliche Restaurants und Geschäfte geboten. Im Zentrum der Stadt befindet sich das restaurierte Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert und die St. Martins-Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Das Admiralshaus ist jetzt ein Regional-museum, in welchem Volkskunst und friesische Gegenstände besichtigt werden können. Wegen des "Bonifatius-Mörders" gibt es außerhalb der alten Stadtmauern den Bonifatiusbrunnen, der im römischen Stil gebaut ist.

Kollum (ca. 17 km)

Dies ist der Hauptort der Gemeinde Kollumerland und hat sich eine dörfliche Atmosphäre erhalten. Insgesamt sind 31 Gebäude sehenswert, u. a. die beiden Kirchen, das Regionalmuseum "Mr. Andrea" und das ehemalige Rathaus. Unter den regelmäßigen Aktivitäten sind die "Kollumer Käsetage" die bekanntesten.

Spielpark Sanjesfertier (ca. 23 Km)

Spielpark Sanjesfertier ist seit 1998 der größte “Allwetterspielplatz” für Kinder von 2 bis 12 Jahren in Friesland. Zahllose Spielgeräte drinnen und draußen lassen weder bei gutem noch bei schlechtem Wetter Langeweile aufkommen. Der Spielpark ist eingerichtet mit vielen farbenfrohen, kinderfreundlichen und vor allem sicheren Attraktionen eingerichtet. Auch der Vergnügungspark lohnt einen Besuch. Für Jung und Alt bietet er herausfordernde Spiele zum gegenseitigen Kräfte messen. Bovenweg 14, Zwaagwesteinde, Tel. +31 (0) 511 - 47 28 85, (Spielpark Sanjesfertier, Tel. +31 (0) 511 - 47 73 90).

Tee-Museum (ca. 24 km)

Das einzige Tee-Museum der Niederlande befindet sich im Nordwesten Groningens, in Houwerzijl. Hier erfahren Sie die komplette Geschichte des Tees. Ein Besuch dieses Museums lässt sich gut mit einem echten englischen "High Tea" kombinieren. Hoofdstraat 15-17, Houwerzijl, Tel. +31 (0) 595 - 57 20 53.

Pieterburen (ca. 35 km)

Die Seehundstation von Lenie ‘t Hart in Pieterburen, wo Heuler, kranke und schwache Seehunde versorgt werden, besteht aus mehreren Becken, einem großen Ausstellungsraum, einem Filmsaal und einem Souvenirshop. Hier wird erklärt, warum es so wichtig ist, den Seehunden zu helfen. Ein Besuch im Wattenzentrum Pieterburen gibt zudem vieles Wissenswertes über diese Umgebung weiter.

Leeuwarden (ca. 39 km)

Leeuwarden ist das kulturelle Herz Frieslands. Wer an Leeuwarden denkt, denkt an ‘us mem’, die friesische Version des schiefen Turms von Pisa, den Prinzengarten und an Straßenkunst. Die Stadt hat ein autofreies Zentrum, in dem es sich gut bummeln lässt.

‘Us Mem’

Einige Menschen denken, dass die Friesen wirklich alles ein bisschen anders machen. Ein Denkmal für eine Kuh und dieses auch noch "Us Mem' (unsere Mutter) nennen! Doch dies lässt sich erklären. Die weltbekannte schwarz-weiße friesische Kuh ist vielleicht das bekannteste friesische Exportprodukt.

De Oldehove

Leeuwarden hat seine eigene Version des schiefen Turms von Pisa, die Oldehove. Der Baumeister dieser schiefen Türme, Jacob van Aken, verstarb 1531. Nach der Legende heißt es, dass er bei der Planung den sandigen Untergrund nicht berücksichtigt hat, wodurch die Türme kurz nach Baubeginn versackt sind. Die 40 m hohen Türme ermöglichen eine schöne Aussicht auf die Stadt und deren Umgebung, bei schönem Wetter auch bis auf die Watteninseln. Geöffnet vom 29. April bis Ende September dienstags bis samstags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr.

Der Prinzengarten

Der Prinzengarten ist seit Jahren ein Podium für Theater- und Musikvorstellungen. Auch eine urige Teeschenke finden Sie hier. Im Sommer werden im Prinzengarten regelmäßig kostenlose Sonntagskonzerte veranstaltet.

Friesisches Museum

Lernen Sie die unbekannte Welt der friesischen Kultur und der niederländischen Kunst in diesem Museum kennen. Die jeweils stattfindenden Ausstellungen finden Sie aktuell auf www.friesmuseum.nl. Turfmarkt 11, Tel. +31 (0) 58 - 522 55 00.

Aqua-Zoo Friesland

Außerhalb von Leewarden befindet sich der Aqua-Zoo Friesland. Dieser Tierpark führt Sie in die Wunderwelt der wasserreichen Gebiete wie Seen, Flüsse, Küste und Moore. Viele putzige und besondere Tierarten, beispielsweise Seebären, Pinguine und Pelikane, erwarten Ihren Besuch. De Groene Ster 2, Tel. +31 (0) 511 - 43 12 14.

Groningen (ca. 43 km)

Wenn Ihnen nach einer Stadt von Format zumute ist, dann wäre ein Tagesausflug nach Groningen genau das Richtige! Diese gemütliche Studentenstadt bietet Shoppingfreuden für jeden Geschmack. Im Sommer locken die vielen Caféterrassen auf dem Grote Markt. Er gaat niets boven Groningen!

Groninger Museum

Vier Pavillons, jeder mit eigenem Charakter ganz im Stil der dort ausgestellten Sammlung, gruppieren sich um einen goldgelben Turm herum, der die Schatzkammer des Museums beherbergt. Das Groninger Museum besteht seit 1994. In diesem Museum finden regelmäßig interessante Ausstellungen statt. Die Kollektion umfasst prächtige Gemälde, u.a. Kunstwerke von 1550 bis zur Gegenwart, besondere Objekte und historisch-kulturelle Schätze. Kurzum, ein Besuch im Groninger Museum ist ein absolutes Muss. Museumeiland 1, Tel. +31 (0) 503 - 66 65 55.

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